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- Schnitt-Ø in mm
- Hebellänge
- Getriebe
- Bypass oder Amboss
- Teleskopgriffe
- Gewicht
Welche Astschere passt zu welchem Astdurchmesser?
Die passende Astschere richtet sich nach dem dicksten Ast, den Sie regelmäßig schneiden, und nach dem Aufwand, den Sie dafür betreiben wollen. Die vier Modelle im Vergleich schneiden laut Hersteller von 38 mm (Fiskars PowerGear II) über 42 mm (Gardena TeleCut Basic) bis 50 mm (Fiskars PowerGear X). Je länger die Hebel, desto weniger Handkraft brauchen Sie, desto schwerer wird aber das Gerät. Ein Getriebe verstärkt die Schneidkraft zusätzlich.
Kurz zusammengefasst: Drei Modelle sind Fiskars-Bypass-Scheren mit Hakenklinge, eines kommt von Gardena. Zwei Fiskars-Modelle besitzen ein Getriebe, zwei Modelle haben ausziehbare Griffe. Die Fiskars PowerGear X LX98 ist unsere Empfehlung, weil sie bei 80 cm Länge und 1,3 kg die größte Schnittkapazität (50 mm) des Vergleichs bietet.
Eine Astschere, auch Baumschere oder Lopper genannt, ist eine Schere mit langen Hebeln für Äste, die eine Handschere nicht mehr schafft. Sie schließt die Lücke zwischen Gartenschere und Säge. Ab etwa 50 mm Durchmesser ist eine Säge das richtige Werkzeug, eine Übersicht über beide Gerätegruppen finden Sie unter Ast- und Gartenscheren im Überblick.
Welche Astscheren stehen im Vergleich?
Die Tabelle stellt vier Astscheren mit den Angaben der Hersteller und der Anbieter gegenüber. Sie enthält sechs Kriterien: Schnitt-Ø, Länge, Gewicht, Getriebe, Teleskop und Schneidprinzip. Wo ein Wert fehlt, steht „k. A.“. Die Auswahl der Kriterien erklärt die Seite So vergleichen wir.
| Modell | Schnitt-Ø | Länge | Gewicht | Getriebe | Teleskop | Schneidprinzip | Angebot |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Fiskars PowerGear X LX98 | 50 mm | 80 cm | 1,3 kg | ja (3-fache Schneidleistung laut Anbieter) | nein | Bypass | Preis prüfen* |
| Fiskars PowerGear II L70 | 38 mm | 46 cm | 490 g | ja (3-fache Schneidleistung laut Anbieter) | nein | Bypass | Preis prüfen* |
| Gardena TeleCut Basic | 42 mm | bis 900 mm (ausgezogen) | k. A. | nein | ja, bis 900 mm | k. A. | Preis prüfen* |
| Fiskars SmartFit L86 | k. A. | 66 bis 90 cm | 1,03 kg | nein | ja, 66 bis 90 cm | Bypass (hakenförmige Gegenklinge) | Preis prüfen* |
Quelle: Anbieterangaben laut Amazon-Produkttitel und -Beschreibung (Fiskars, Gardena). Für die Gardena TeleCut Basic liegt uns keine abrufbare Herstellerseite vor. Das Schneidprinzip der Gardena TeleCut Basic nennt der Anbieter nicht, daher „k. A.“. Abrufdaten in der Quellenliste.
Gut zu wissen: Beim Teleskopmodell Fiskars SmartFit L86 nennt der Anbieter Länge und Gewicht, aber keinen Schnitt-Ø. Wir tragen „k. A.“ ein. Vergleichen Sie deshalb das Modell nicht mit den anderen nach dem Astdurchmesser, bevor Sie die Herstellerseite geprüft haben.
Welche Astschere ist unsere Empfehlung?
Unsere Empfehlung ist die Fiskars PowerGear X LX98. Sie schneidet laut Anbieter frisches Holz bis 50 mm, nutzt ein Getriebe mit dreifacher Schneidleistung und wiegt mit Aluminium-Hebelarmen 1,3 kg. Die vier Boxen ordnen jedes Modell nach Einsatzbereich und Grenzen ein.
Fiskars PowerGear X LX98
Ideal für: Obstbaumkrone, Hecken und Sträucher mit Ästen bis 50 mm
- Schnitt-Ø: 50 mm
- Länge: 80 cm
- Gewicht: 1,3 kg
- Getriebe: ja
- 50 mm Schnitt-Ø, größte Kapazität im Vergleich
- Getriebe mit 3-facher Schneidleistung laut Anbieter
- Aluminium-Hebelarme, 80 cm Länge
- rutschfester Griff mit 3D-Struktur
- 1,3 kg Gewicht, schwerstes Modell
- kein Teleskop
- zweihändig zu führen
Stand: 04.11., 11:18 Uhr · Preis kann sich geändert haben*
* Affiliate-Link: Bei einem Kauf erhalten wir eine Provision, für Sie ändert sich der Preis nicht. Werbehinweis
Die PowerGear X LX98 ist die Schere für Aufgaben, bei denen eine Handschere nicht mehr genügt, eine Säge aber Aufwand bedeutet. Laut Anbieter eignet sie sich für Äste, Hecken und Büsche mit frischem Holz. Die hakenförmige Gegenklinge hält den Ast beim Schnitt fest, das Getriebe verringert den Kraftaufwand. Die Klinge ist antihaftbeschichtet und lässt sich schleifen oder austauschen.
Für wen? Für Gartenbesitzer mit Obstbäumen, Sträuchern und Hecken, die einmal im Jahr kräftig auslichten. Grenze: Mit 1,3 kg wird sie bei Arbeiten über Kopf schwer. Für hoch gelegene Äste prüfen Sie den Vergleich der Teleskop-Astscheren.
Fiskars PowerGear II L70
Ideal für: Leichte Auslicht- und Pflegeschnitte, Äste bis 38 mm
- Schnitt-Ø: 38 mm
- Länge: 46 cm
- Gewicht: 490 g
- Getriebe: ja
- 38 mm Schnitt-Ø
- 490 g Gewicht
- Getriebe mit 3-facher Schneidleistung laut Anbieter
- für Rechts- und Linkshänder geeignet
- 46 cm Länge bietet wenig Hebel für harte Äste
- kein Teleskop
- Kunststoffhebel
Stand: 04.11., 11:18 Uhr · Preis kann sich geändert haben*
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Die PowerGear II L70 ist die kompakte Variante der Reihe. Mit 490 g ist sie das leichteste Modell im Vergleich und für Rechts- und Linkshänder geeignet. Der Anbieter nennt leichte Hebelarme aus glasfaserverstärktem Kunststoff und eine antihaftbeschichtete Klinge. Ersatzklinge und Diamantfeile bietet Fiskars separat an.
Für wen? Für Gärtner, die vor allem frisches Holz zwischen 20 und 38 mm schneiden und beim Arbeiten über Kopf Gewicht sparen wollen. Grenze: Die kurzen Hebel brauchen mehr Handkraft als die LX98 bei gleichem Ast. Starke, harte Äste schneiden Sie besser mit dem längeren Modell.
Gardena TeleCut Basic
Ideal für: Äste in erhöhter Lage ohne Leiter, Reichweite bis 900 mm Griff
- Schnitt-Ø: 42 mm
- Länge: bis 900 mm (ausgezogen)
- Gewicht: k. A.
- Teleskop: ja
- 42 mm Schnitt-Ø
- Griff verlängerbar bis 900 mm
- in Deutschland hergestellt
- ergonomische Griffe
- Gewicht k. A.
- Schneidprinzip nicht angegeben
- kein Getriebe
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Die Gardena TeleCut Basic schneidet laut Anbieter Äste bis 42 mm und lässt sich auf bis zu 900 mm verlängern. Die längeren Hebel verringern den Kraftaufwand und erlauben Schnitte aus größerem Abstand zum Körper, etwa durch ein dichtes Strauchwerk. Gardena fertigt die Schere laut Anbieter in Deutschland.
Für wen? Für Gärtner, die sowohl dünnes Auslichten als auch Schnitte in der Tiefe der Krone erledigen. Grenze: Die Angaben zu Gewicht und Schneidprinzip fehlen in den abgerufenen Daten, wir schätzen nichts. Wer harte Äste erwartet, wählt ein Modell mit Getriebe.
Fiskars SmartFit L86
Ideal für: Wechselnde Astdicken mit Reichweite 66 bis 90 cm
- Schnitt-Ø: k. A.
- Länge: 66 bis 90 cm
- Gewicht: 1,03 kg
- Teleskop: ja, 66 bis 90 cm
- Griff teleskopierbar von 66 bis 90 cm
- 1,03 kg Gewicht
- Bypass mit hakenförmiger Gegenklinge
- rutschfeste Griffenden
- Schnitt-Ø k. A.
- kein Getriebe
- Teleskopmechanik ist ein zusätzliches Verschleißteil
Stand: 04.11., 11:18 Uhr · Preis kann sich geändert haben*
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Die SmartFit L86 verbindet ein Teleskop mit dem Bypass-Prinzip. Laut Anbieter lässt sich die Grifflänge arretieren, die Klinge ist antihaftbeschichtet und nachschleifbar. Eine Angabe zum Schnitt-Ø fehlt in den Anbieterdaten, daher ordnen wir sie nicht nach Astdurchmesser ein.
Für wen? Für Gärtner, die wechselnde Arbeitshöhen brauchen und den Griff in Stufen anpassen wollen. Grenze: Ohne bekannten Schnitt-Ø ist die Schere für starke Äste nicht eindeutig einzuordnen. Prüfen Sie die Herstellerangabe auf fiskars.com, bevor Sie sich festlegen.
Wie funktionieren Hebel und Getriebe bei der Astschere?
Die Schneidkraft einer Astschere hängt von der Länge der Hebel ab. Ein langer Hebel verstärkt Ihre Handkraft an der Klinge. Bei gleicher Griffkraft schneidet eine 80-cm-Schere dickere Äste als eine 46-cm-Schere. Der Preis der langen Hebel ist das Gewicht und der größere Platzbedarf in dichten Kronen.
Ein Getriebe vervielfacht die Kraft zusätzlich. Fiskars gibt für die PowerGear-Modelle eine dreifach höhere Schneidleistung an. Der Vorteil zeigt sich bei dickem Holz, wo reine Muskelkraft ermüdet. Bei dünnen Zweigen spielt das Getriebe kaum eine Rolle.
Für die Praxis bedeutet das: Wählen Sie eine Schere mit Getriebe, wenn Sie mehr als gelegentlich Äste von 30 mm und mehr schneiden. Wer überwiegend dünnes Holz kappt, kommt mit einer leichten Schere ohne Getriebe zurecht. Auch zwischen Akku und Handgerät lohnt der Blick auf die Menge: Bei vielen Schnitten pro Jahr schont die Akku-Astschere das Handgelenk.
Bypass oder Amboss: Was passt zur Astschere?
Für lebendes Holz wählen Sie Bypass, für Totholz Amboss. Beim Bypass-Prinzip gleiten zwei Klingen aneinander vorbei und trennen den Ast sauber. Das Amboss-Prinzip drückt eine scharfe Klinge auf eine Gegenplatte. Das erfordert weniger Kraft bei trockenem Holz, quetscht aber grüne Äste. Die Bayerische Gartenakademie nennt Scheren nach dem Ambossprinzip für den Obstbaumschnitt ungeeignet, weil Quetschwunden schlecht verheilen.
Die Fiskars-Modelle im Vergleich arbeiten mit einer hakenförmigen Gegenklinge im Bypass-Prinzip. Die Haken halten den Ast beim Schnitt in Position und verhindern, dass er herausrutscht. Wer Totholz schneidet, braucht keinen Haken, sondern ein Gerät mit Amboss. Den Unterschied mit Anwendungsfällen zeigt der Ratgeber Astschere: Amboss oder Bypass.
Tipp: Sägen Sie dicke Äste lieber, als dass Sie eine Astschere überlasten. Die Gartenakademie nennt Sägen mit fein gezahntem Blatt vorteilhaft, weil sie gewöhnlich keine ausgefransten Wundränder hinterlassen.
Worauf achten Sie bei Teleskopgriffen?
Teleskopgriffe erweitern die Reichweite, ohne dass Sie auf eine Leiter steigen. Zwei Modelle im Vergleich bieten ausziehbare Griffe: die Gardena TeleCut Basic bis 900 mm und die Fiskars SmartFit L86 von 66 bis 90 cm. Das sind Reichweiten für Büsche und tiefe Äste, nicht für Baumkronen. Für Äste in drei Metern Höhe brauchen Sie einen Hochentaster, den der Vergleich Akku-Hochentaster zeigt.
- Verriegelung prüfen. Ziehen Sie den Griff aus und prüfen Sie, ob die Arretierung fest sitzt. Ein wackelnder Griff verliert beim Schnitt Kraft.
- Standort wählen. Stellen Sie sich seitlich vom Ast, nicht darunter, damit fallendes Holz Sie nicht trifft.
- Beide Hände nutzen. Greifen Sie die Griffe an den Enden, dort wirkt der Hebel am stärksten.
- Auf Astring schneiden. Setzen Sie die Klinge direkt an der Ansatzstelle an. Die Gartenakademie nennt Stummelschnitte vermeidbar, weil sie Eintrittspforten für Krankheitserreger bieten.
Wie schneiden Sie einen Ast fachgerecht ab?
Ein sauberer Schnitt heilt schneller und schützt den Baum. Die Bayerische Gartenakademie empfiehlt für Obstbäume einen Schnitt auf Astring, also direkt an der Ansatzstelle, und warnt vor Stummeln, die absterben und nicht überwallt werden. Wunden mit mehr als 3 cm Durchmesser können Sie mit einem Wundverschlussmittel behandeln. Vor dem Verstellen der Leiter streichen Sie die Wunde zu.
Setzen Sie die Schere so an, dass die schneidende Klinge auf der Seite des Astes liegt, die am Stamm bleibt, und die Gegenklinge auf der Seite des Abfalls. So reißt die Rinde am Stamm nicht ein. Schneiden Sie dickere Äste in mehreren Etappen: erst ein Stück weiter außen kürzen, dann am Astring absetzen. Das verhindert, dass der Ast beim Schnitt abbricht und Rinde mitreißt. Passende Anlässe finden Sie in den Schnittanleitungen unter Baum- und Strauchschnitt.
Beachten Sie die Schonzeit: Nach § 39 Abs. 5 BNatSchG ist es verboten, Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze außerhalb von Wald und gärtnerisch genutzten Grundflächen vom 1. März bis zum 30. September abzuschneiden. Zulässig sind schonende Form- und Pflegeschnitte. Das ist keine Rechtsberatung, prüfen Sie zusätzlich die Regeln Ihres Landes und Ihrer Gemeinde.
Wie pflegen Sie die Astschere?
Eine scharfe, saubere Schere schneidet mit weniger Kraft und schont den Baum. Die Gartenakademie fordert, immer mit scharfen Werkzeugen zu arbeiten. Fiskars nennt die Klingen schleifbar oder austauschbar und bietet Diamantfeile und Ersatzklinge separat an.
- Reinigen. Entfernen Sie Saft und Harz nach dem Einsatz mit einem feuchten Tuch.
- Schärfen. Ziehen Sie die Fase der Klinge mit einer Diamantfeile in einer Richtung nach.
- Ölen. Ein Tropfen Pflegeöl am Gelenk hält die Schere leichtgängig.
- Prüfen. Kontrollieren Sie Schrauben und Teleskopverriegelung vor jedem Einsatz.
Als Ergänzung für sehr dicke Äste kommt die Astsäge in Betracht. Bei erhöhter Lage ersetzen die Teleskop-Astscheren die Leiter. Wer keinen Kraftaufwand mag, wählt die Akku-Astschere. Welche Gerätegruppen Sie nutzen, zeigt die Übersicht Ast- und Gartenscheren.
Kaufen Sie die Schere passend zu Ihrem dicksten Ast: Für Äste bis 50 mm greifen Sie zur Fiskars PowerGear X LX98*, für leichte Arbeiten zur PowerGear II L70*. Wer Reichweite braucht, vergleicht die Gardena TeleCut Basic* mit der SmartFit L86 Teleskop-Astschere*.
Welche Astschere passt zu welchem Garten?
Die Entscheidung fällt leichter, wenn Sie vom Garten ausgehen und nicht vom Gerät. Drei typische Fälle zeigen, wie die Kriterien zusammenspielen.
- Kleiner Garten mit Sträuchern und einem Obstbaum: Hier fallen überwiegend Triebe bis 30 mm an. Eine leichte Schere wie die PowerGear II L70 mit 490 g und 38 mm Schnitt-Ø reicht aus. Das geringe Gewicht schont die Arme bei Arbeiten über Schulterhöhe.
- Mittlerer Garten mit mehreren Obstbäumen und Hecke: Hier kommen Äste bis 50 mm vor, und der Schnitt wiederholt sich oft. Die PowerGear X LX98 mit Getriebe und langen Hebeln spart Kraft, das Gewicht von 1,3 kg nehmen Sie dafür in Kauf.
- Dichter Strauchbestand mit tiefen Ästen: Hier zählt die Reichweite in die Tiefe. Die ausziehbaren Griffe der Gardena TeleCut Basic bis 900 mm oder der Fiskars SmartFit L86 erreichen Äste im Inneren, ohne dass Sie sich hineinbeugen.
Zwei Kontrollfragen vor dem Kauf: Erstens, wie dick ist der stärkste Ast, den Sie in den nächsten Jahren schneiden? Zweitens, wie lange arbeiten Sie am Stück? Wer dickere Äste hat als der Schnitt-Ø des Modells, braucht eine Säge. Wer länger als eine Stunde am Stück schneidet, achtet auf Gewicht und Griffform und prüft, ob eine Akku-Variante die bessere Wahl ist.
Häufige Fragen
Welche Astschere schneidet die dicksten Äste?
Im Vergleich schneidet die Fiskars PowerGear X LX98 laut Anbieter bis 50 mm. Danach folgen die Gardena TeleCut Basic mit 42 mm und die Fiskars PowerGear II L70 mit 38 mm. Für die Fiskars SmartFit L86 liegt kein Schnitt-Ø vor.
Was bringt ein Getriebe bei der Astschere?
Ein Getriebe verstärkt die Schneidkraft, sodass dicke Äste mit weniger Handkraft geschnitten werden. Fiskars gibt für die PowerGear-Modelle eine dreifach höhere Schneidleistung an. Bei dünnen Zweigen ist der Effekt gering.
Bypass oder Amboss für Obstbäume?
Für Obstbäume wählen Sie Bypass. Die Bayerische Gartenakademie nennt Scheren nach dem Ambossprinzip als ungeeignet, weil sie Quetschwunden erzeugen. Amboss eignet sich für trockenes Totholz.
Brauche ich eine Teleskop-Astschere?
Sie lohnt sich, wenn Sie regelmäßig Äste außerhalb der Armreichweite schneiden. Die Gardena TeleCut Basic verlängert sich bis 900 mm, die Fiskars SmartFit L86 von 66 bis 90 cm. Für Äste in Kronenhöhe ist ein Hochentaster besser geeignet.
Bis zu welcher Astdicke darf ich eine Astschere nutzen?
Nutzen Sie die Schere bis zum Schnitt-Ø, den der Hersteller nennt, und planen Sie Reserve ein. Bei frischem Holz erreichen Sie den Höchstwert, bei hartem oder trockenem Holz nicht. Darüber greifen Sie zur Säge.
Kann ich die Klinge der Astschere schärfen?
Ja. Fiskars nennt die Klingen der PowerGear-Modelle schleifbar oder austauschbar und führt eine Diamantfeile separat. Ziehen Sie nur die Fase der Schneidklinge nach, nicht die flache Seite.
Wann darf ich Bäume und Hecken schneiden?
Hecken, lebende Zäune und Gebüsche außerhalb von Wald und gärtnerisch genutzten Flächen dürfen Sie nach § 39 Abs. 5 BNatSchG vom 1. März bis 30. September nicht abschneiden. Schonende Form- und Pflegeschnitte sind zulässig. Das ist keine Rechtsberatung.
Wann ist eine Säge besser als eine Astschere?
Eine Säge ist besser, sobald der Ast dicker ist als der Schnitt-Ø Ihrer Schere oder das Holz sehr hart ist. Die Gartenakademie nennt Sägen mit fein gezahntem Blatt geeignet, weil sie gewöhnlich keine ausgefransten Wundränder hinterlassen.
Quellen
- Fiskars PowerGear X Bypass-Getriebeastschere LX98-L (1020188), Fiskars PowerGear II Bypass-Getriebeastschere L70 (1002104), Fiskars SmartFit Telescopic Lopper L86 (1013564) und Gardena Astschere TeleCut Basic: Anbieterangaben laut Amazon-Produkttitel und -Beschreibung (abgerufen am 03.11.2026)
- Winterschnitt bei Apfelbäumen (Merkblatt 3164) – Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau, Bayerische Gartenakademie (abgerufen am 03.11.2026)
- § 39 BNatSchG – Allgemeiner Schutz wild lebender Tiere und Pflanzen – Bundesministerium der Justiz (abgerufen am 03.11.2026)
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