Eine Amboss-Schere schneidet mit einer scharfen Klinge, die beim Schließen auf eine flache Gegenplatte, den Amboss, trifft.
Das Prinzip gleicht einem Messer auf einem Schneidbrett. Die Klinge drückt den Ast gegen die Platte und teilt ihn. Das erfordert wenig Kraftaufwand und eignet sich gut für harte, trockene Äste und Totholz.
Bei frischem, saftigem Holz quetscht die Amboss-Schere die Rinde an der Auflagefläche. Gequetschte Stellen heilen schlechter. Für lebende Triebe empfiehlt sich deshalb die Bypass-Schere.
Astscheren mit Amboss gibt es als Hand- und als Akku-Modell. Wählen Sie die Größe nach dem Astdurchmesser, und überlasten Sie die Schere nicht. Bei dicken Ästen verwenden Sie besser eine Säge. Die Schneide muss scharf bleiben, damit der Druck nicht auf Gelenk und Griffe wirkt. Merken Sie sich die Faustregel: Amboss für trockenes, hartes Holz, Bypass für frisches, lebendes Holz. Wer beides schneidet, besitzt am besten beide Scherenarten.
Mehr dazu: Passende Modelle finden Sie bei den Astscheren im Vergleich und im Ratgeber Astschere: Amboss oder Bypass.
Passende Geräte
Unsere Empfehlung: Einhell ARCURRA 18/55*Ideal für Hecken bis 2 m
Einhell GC-CH 1846 Li*Ideal für niedrige Hecken
Makita DUH607Z*Ideal für LXT-Besitzer
Bosch UniversalHedgeCut 18V-50*Ideal für Power-for-All-Besitzer
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