Glossar

Johannistrieb: Bedeutung

Der Johannistrieb ist der zweite Austrieb vieler Gehölze im Frühsommer, der um den Johannistag am 24. Juni einsetzt.

Nach dem ersten Wachstumsschub im Frühjahr treiben viele Hecken um Johanni erneut durch. Der Termin dient Gärtnern als Orientierung für Schnitte: Das Merkblatt des Bayerischen Landesverbands nennt für die Eibe den 24. Juni als frühesten Zeitpunkt für Erhaltungsschnitte, Plantura nennt den Johannistag als möglichen Termin für die Hainbuchenhecke.

Der junge Trieb muss bis zum Herbst ausreifen. Das Merkblatt rät deshalb, Formschnitte spätestens zwischen Juli und Ende August zu beenden, damit die Triebe winterfest werden. Wer später stark schneidet, regt neuen Wuchs an, der vor dem Frost nicht mehr verholzt.

Beachten Sie, dass auch nach dem 24. Juni die Schonzeit bis zum 30. September läuft. Erlaubt sind nur schonende Form- und Pflegeschnitte, und Nester haben Vorrang.

Mehr dazu: Geräte für den Sommerschnitt finden Sie bei den Akku-Heckenscheren im Vergleich und im Ratgeber Hecke schneiden: Wann ist der richtige Zeitpunkt?.

Quelle: Merkblatt „Der richtige Heckenschnitt“, Bayerischer Landesverband für Gartenbau und Landespflege; Plantura (Hainbuchenhecke schneiden); § 39 BNatSchG. Keine Rechtsberatung.

Redaktion heckenschere-vergleich.de

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Zuletzt aktualisiert am 3. November 2026 · Über die Redaktion · So vergleichen wir
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