Glossar

Rückschnitt: Bedeutung

Der Rückschnitt ist das Kürzen von Trieben und Ästen, um Größe, Form oder Gesundheit eines Gehölzes zu steuern.

Der Begriff umfasst mehrere Schnittarten. Der Pflege- und Formschnitt entfernt nur den jungen Zuwachs. Der Verjüngungsschnitt reicht tief ins alte Holz. Der Erziehungsschnitt in den ersten Standjahren fördert die Verzweigung.

Wie tief Sie schneiden dürfen, hängt von der Art ab. Laubgehölze treiben aus älterem Holz wieder aus. Bei den Nadelgehölzen verträgt laut Bayerischem Merkblatt nur die Eibe einen Rückschnitt bis nahe an den Hauptstamm. Beim regelmäßigen Erziehungsschnitt gilt dort: nicht zu tief ins mehrjährige Holz schneiden.

Auch der Zeitpunkt entscheidet. Vom 1. März bis 30. September sind in Hecken nur schonende Form- und Pflegeschnitte erlaubt. Für dünne Triebe reicht eine Akku-Astschere oder Heckenschere, für dicke Äste greifen Sie zur Säge.

Mehr dazu: Geräte für den Rückschnitt finden Sie bei den Akku-Astscheren im Vergleich und im Ratgeber Hecke schneiden: Wann ist der richtige Zeitpunkt?.

Quelle: § 39 Abs. 5 BNatSchG (gesetze-im-internet.de); Merkblatt „Der richtige Heckenschnitt“, Bayerischer Landesverband für Gartenbau und Landespflege. Keine Rechtsberatung.

Redaktion heckenschere-vergleich.de

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Zuletzt aktualisiert am 3. November 2026 · Über die Redaktion · So vergleichen wir
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