Der Verjüngungsschnitt ist ein tiefer Rückschnitt in das mehrjährige Holz, mit dem verkahlte oder überalterte Hecken erneuert werden.
Er verkleinert die Hecke deutlich und regt kräftigen Neuaustrieb an. Laubgehölze wie Hainbuche, Rotbuche und Liguster können laut Merkblatt des Bayerischen Landesverbands bis ins ältere Holz zurückgeschnitten werden und treiben danach wieder gut aus. Bei Nadelgehölzen ist die Eibe das einzige, das so radikal verjüngt werden kann.
Rechtlich ist der Verjüngungsschnitt an die Zeit außerhalb der Schonzeit gebunden. § 39 Abs. 5 Satz 1 Nr. 2 BNatSchG verbietet das Abschneiden und Auf-den-Stock-setzen von Hecken vom 1. März bis 30. September. Der Schnitt gehört also in die Monate Oktober bis Februar.
Bei sehr starkem Rückschnitt verteilen Sie die Arbeit auf zwei oder drei Jahre, indem Sie jeweils nur eine Seite oder die Krone kürzen. Dicke Äste kürzen Sie mit Säge oder Astschere.
Mehr dazu: Geräte für kräftige Triebe finden Sie bei den Heckenscheren für dicke Äste und im Ratgeber Hecke schneiden: Anleitung für den perfekten Schnitt.
Quelle: § 39 Abs. 5 BNatSchG (gesetze-im-internet.de); Merkblatt „Der richtige Heckenschnitt“, Bayerischer Landesverband für Gartenbau und Landespflege. Keine Rechtsberatung.
Passende Geräte
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Einhell GC-CH 1846 Li*Ideal für niedrige Hecken
Makita DUH607Z*Ideal für LXT-Besitzer
Bosch UniversalHedgeCut 18V-50*Ideal für Power-for-All-Besitzer
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